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Schulgemeinde Kreuzlingen, Pestalozzistrasse 15, 8280 Kreuzlingen

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Budget Sekundarschulgemeinde 2027

Kommentar zum Budget 2027


Der betriebliche Aufwand beträgt im Budget 2027 rund CHF 19.97 Mio. und bleibt damit praktisch unverändert gegenüber dem Vorjahresbudget (CHF 19.94 Mio.).

Der Personalaufwand bildet mit CHF 12.6 Mio. beziehungsweise 63% die grösste Aufwandposition. Auf den Sach- und übrigen Aufwand entfallen CHF 2.5 Mio., auf den Transferaufwand CHF 3.1 Mio. und auf die Abschreibungen CHF 1.5 Mio. 

Finanzen 

Das Budget 2027 sieht bei einer Reduktion des Steuerfusses von 22% auf 21% einen Aufwandüberschuss von rund 198 TCHF vor. Im Vorjahresbudget 2026 war ein Aufwandüberschuss von 72 TCHF veranschlagt.

Die finanzielle Ausgangslage der Sekundarschulgemeinde bleibt trotz des budgetierten Defizits solide. Das Eigenkapital ist hoch, die Verschuldung tief und nach Abschluss der grossen Sanierungsprojekte besteht nur noch ein geringer Bedarf an Fremdkapital. Vor diesem Hintergrund soll das im Verhältnis zum betrieblichen Aufwand hohe Eigenkapital mit der beantragten Steuerfussreduktion schrittweise verringert werden. Bei einem unveränderten Steuerfuss von 22% würde das Ergebnis um rund 700 TCHF besser ausfallen. 


Die nachstehende Tabelle nennt die grössten Positionen, die im Budgetvergleich des operativen Erfolges wesentliche Abweichungen aufzeigen (Beträge über 100 TCHF):


+ Ergebnisverbesserung / – Ergebnisverschlechterung

Die grössten Veränderungen zeigen gleichzeitig, dass die Budgetentwicklung 2027 stark von strukturellen Verschiebungen geprägt ist: Dem erhöhten Personalaufwand infolge steigender Schülerzahlen und organisatorischer Anpassungen stehen Entlastungen beim Finanzausgleich sowie beim Sachaufwand gegenüber.

Betrieblicher Aufwand


Personalaufwand


Generelle Anpassungen

Der Personalaufwand beträgt CHF 12.6 Mio. gegenüber CHF 12.1 Mio. im Vorjahresbudget. Dies entspricht einer Zunahme um rund 465 TCHF beziehungsweise 3.8%. Der Anteil der Personalkosten am betrieblichen Gesamtaufwand erhöht sich damit auf rund 63%.


Den budgetierten Lohnkosten liegt die Annahme eines generellen kantonalen Lohnanstiegs um rund 0.2% zugrunde. Zusätzlich sind die ordentlichen Stufenanstiege bei den Lehrpersonen sowie individuelle Lohnentwicklungen beim Verwaltungs- und Betriebspersonal berücksichtigt.


Die höheren Personalkosten sind jedoch nicht primär auf die allgemeine Lohnentwicklung zurückzuführen, sondern hauptsächlich auf die zusätzlichen Klassengefässe infolge steigender Schülerzahlen sowie die Anpassung der Verwaltungs- und Unterstützungsstrukturen.


Sekundarstufe

Für das Schuljahr 2027/28 werden rund 211 neue Siebtklässlerinnen und Siebtklässler erwartet. Aufgrund dieser Entwicklung werden wir zwei zusätzliche Klassen eröffnen – eine G-Klasse im Schulzentrum Remisberg und eine E-Klasse im Schulzentrum Egelsee. 


Für den Förderpool der Schulleitungen steht zusätzlich ein Reservepensum zur Verfügung. Dieses wird bei Bedarf eingesetzt. Berücksichtigt werden dabei insbesondere die Klassengrössen sowie besondere Belastungssituationen. Ziel bleibt eine effiziente Mittelverwendung und gleichzeitig die Sicherstellung guter Lernchancen für alle Schülerinnen und Schüler.


Für die integrative Sonderschulung sind 130 TCHF budgetiert. Aktuell rechnen wir mit vier Schülerinnen und Schülern mit InS-Status. Die entsprechenden Kosten werden durch kantonale Beiträge weitgehend refinanziert.

Verwaltung

Die Anforderungen an die Verwaltung sind mit der gewachsenen Organisation, der höheren Anzahl Mitarbeitender und den zunehmend komplexen Aufgaben deutlich gestiegen. Seit 2019 hat die Zahl der Mitarbeitenden um rund 20% zugenommen. Primar- und Sekundarschulgemeinde beschäftigen heute zusammen rund 500 Mitarbeitende.


Die Behörde hat deshalb die Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturen als zentralen Punkt in der Legislaturplanung definiert. Ziel ist eine professionelle und langfristig tragfähige Organisation, die weniger stark von der jeweiligen Besetzung des Schulpräsidiums abhängig ist und die Schulen wirkungsvoll unterstützt.


Ein Schwerpunkt liegt im Aufbau eines eigenständigen HR-Bereichs. Rekrutierungen, arbeitsrechtliche Fragestellungen, Personalentwicklung, betriebliches Gesundheitsmanagement und anspruchsvolle Personalsituationen erfordern entsprechende Fachkompetenz und ausreichende Ressourcen. 


Nach einer umfassenden Prozess- und Organisationsanalyse mit externer fachlicher Begleitung ist im Budget eine Erhöhung der Stellendotation im Bereich HR und Finanzen um insgesamt 140 Stellenprozente für Primar- und Sekundarschule vorgesehen. Damit werden einerseits die notwendigen HR-Ressourcen geschaffen und andererseits Kapazitäten kompensiert, die mit der vorgesehenen Gesamtleitung Verwaltung aus der heutigen Finanzfunktion in übergeordnete Führungsaufgaben verlagert werden. 


Ziel der Anpassung ist eine professionelle und effiziente Verwaltung, welche die Schulen und ihre Mitarbeitenden unterstützt und gleichzeitig langfristig tragfähige Strukturen schafft.


Informatik

Die Digitalisierung und die Anforderungen an einen zuverlässigen technischen Betrieb nehmen weiter zu. Die in den vergangenen Jahren vorgenommene Professionalisierung des technischen und des pädagogischen IT-Bereichs hat sich bewährt. 


Für 2027 ist vorgesehen, das Pensum des Medienpädagogen um 10 Stellenprozente auf 60% zu erhöhen. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Schulung und die Unterstützung der Lehrpersonen im Umgang mit digitalen Anwendungen, die Bereitstellung und die Aufbereitung von Lerninhalten sowie die Sensibilisierung und die Begleitung in Fragen des Datenschutzes.



Sach- und übriger Aufwand


Die Ausgaben im Bereich Sach- und übriger Aufwand betragen im Vorjahresvergleich unverändert CHF 2.5 Mio. und entsprechen 12% des betrieblichen Gesamtaufwandes. 


Material- und Warenaufwand

Die Ansätze für Lehr- und Schulmaterial wurden der Preisentwicklung und der Zunahme an Schülerinnen und Schülern angepasst. Auf der Sekundarschulstufe sind für Lehrmittel 135 TCHF, für elektronische Lehrmittel 30 TCHF und für Schulmaterial 145 TCHF vorgesehen. 


Nicht aktivierbare Anlagen

Für das kommende Jahr sind Anschaffungen in Höhe von 270 TCHF vorgesehen (Vorjahr: 236 TCHF). 


Die Ausgaben für Raumausstattungen erhöhen sich von 58 TCHF auf rund 116 TCHF. Darin enthalten sind unter anderem die Möblierung des Lehrerzimmers im Schulzentrum Egelsee sowie Massnahmen zum Hitzeschutz. Dabei ist keine flächendeckende Nachrüstung sämtlicher Schulräume vorgesehen. Vielmehr sollen besonders sonnenexponierte Klassenzimmer und Büroräume bedarfsgerecht ausgestattet werden. 


Für Maschinen und Geräte sind 55 TCHF vorgesehen gegenüber 45 TCHF im Vorjahr. Geplant sind unter anderem der Ersatz von zwei Overlock-Nähmaschinen im Schulzentrum Remisberg, technische Geräte für die Singsäle sowie ein Lasercutter für den Bereich Making. Für Letzteren soll vorgängig ein entsprechendes Nutzungskonzept erarbeitet werden. 


Die Hardwareanschaffungen im laufenden Aufwand reduzieren sich gegenüber dem Vorjahresbudget. Die für 2027 vorgesehenen Schülergeräte überschreiten infolge der gestiegenen Beschaffungskosten neu die Aktivierungsgrenze und werden deshalb über die Investitionsrechnung geführt. Gleiches gilt für die Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur. Die entsprechenden Investitionen werden anschliessend über die Nutzungsdauer abgeschrieben und belasten die Erfolgsrechnung künftig über den Abschreibungsaufwand. 


Ver- und Entsorgung Liegenschaften

Die Kosten für Energie, Wasser und Entsorgung reduzieren sich gegenüber dem Vorjahresbudget. Besonders deutlich fällt der Rückgang bei den Stromkosten aus. Diese sinken von 177 TCHF auf 126 TCHF. 


Im Schulzentrum Egelsee wirken sich dabei mehrere Faktoren positiv aus. Das Schulhaus und die Turnhalle wurden in den vergangenen Jahren energetisch saniert und besser isoliert. Zusätzlich steht auf dem Dach eine Photovoltaikanlage zur Verfügung, welche einen Teil des Strombedarfs vor Ort abdeckt. 


Zudem ist das Schulzentrum in die ZEV-Lösung des Bad Egelsee eingebunden. Im vergangenen Finanzjahr lagen erstmals die Kosten eines vollständigen Betriebsjahres vor. Damit steht nun eine verlässlichere Datengrundlage für die Budgetierung zur Verfügung als im Vorjahr, als die anteiligen Stromkosten aus der gemeinsamen Versorgung noch geschätzt werden mussten. 



Dienstleistungen und Honorare

Die Kosten für externe Berater, Honorare und Dienstleistungen belaufen sich im Budget 2027 auf 294 TCHF (Vorjahr: 280 TCHF). Sie gliedern sich wie folgt:


  • Honorare: 95 TCHF (Vorjahr: 80 TCHF)
    Die Honorare für externe Berater und Fachexperten erhöhen sich von 80 TCHF auf 95 TCHF. Enthalten sind unter anderem Aufwendungen für Rechtsberatung, die Begleitung der digitalen Archivierung, externe Fachplanungen und Projektkosten.
  • Communities That Care
    Im Schulbereich sind zudem erste Kosten für das Präventionsprogramm Communities That Care (CTC) berücksichtigt. Das wissenschaftlich fundierte Programm soll auf Basis einer Jugendbefragung lokale Risiko- und Schutzfaktoren ermitteln und darauf aufbauend gemeinsam mit Schule, Familie, Gemeinde und Jugendlichen geeignete gesundheitsfördernde Massnahmen entwickeln.
  • Informatik-Nutzungsaufwand: 93 TCHF (Vorjahr: 102 TCHF)
    Der Informatik-Nutzungsaufwand reduziert sich leicht von rund 102 TCHF auf 93 TCHF. Er umfasst insbesondere Microsoft-365-Lizenzen, das ERP-System mit Finanzbuchhaltung sowie verschiedene Fachapplikationen und IT-Verwaltungslösungen. Ebenfalls enthalten sind unter anderem Kosten für Internetfilter, Geräte- und Systemverwaltung sowie weitere schulische und administrative Anwendungen. 


Baulicher und betrieblicher Unterhalt

Für den baulichen und betrieblichen Unterhalt sind insgesamt 473 TCHF budgetiert gegenüber rund 492 TCHF im Vorjahr. Gemessen an Umfang und Wert des Liegenschaftsportfolios bleibt der Unterhaltsaufwand damit auf einem eher tiefen Niveau. Mit Abschluss der letzten Sanierungsetappe im Schulzentrum Pestalozzi im Jahr 2026 sind sämtliche Sekundarschulzentren umfassend saniert und in einem guten Zustand. Grössere Sanierungen sind deshalb in den kommenden Jahren nicht vorgesehen. 


Nebst dem allgemeinen Unterhalt sind insbesondere folgende Arbeiten eingeplant:


SZ Remisberg

  • Wandanstriche in den Gängen 25 TCHF 
  • Abschluss Brandschutzmassnahmen 15 TCHF 
  • Ersatz Haupteingangstür 15 TCHF

SZ Egelsee

  • Beschattungsanlage mit Glasersatz 10 TCHF 
  • Unterhalt und Service Turnhalle 10 TCHF

SZ Pestalozzi

Malerarbeiten im Treppenhaus 20 TCHF


Dreispitz

Anteilige Unterhaltskosten (Miteigentum Stadt Kreuzlingen)


Sportanlage Burgerfeld

  • Für die laufende Bekämpfung der invasiven Ameisen sind 50 TCHF vorgesehen.
  • Zusätzlich ist die Sanierung der Zuschauertribüne geplant. 


Die Stadt beteiligt sich üblicherweise mit 50% an den Kosten.


Mieten, Leasing, Pachten, Benützungsgebühren

Die budgetierten Kosten reduzieren sich deutlich von rund 127 TCHF auf 88 TCHF.


Davon entfallen 62 TCHF auf Leasingkosten (Vorjahr: 104 TCHF). Hauptgrund für den Rückgang ist die schrittweise Umstellung bei den Schülergeräten von Leasing auf Kauf. Der letzte Leasingvertrag für Schüler-Tablets läuft im Jahr 2027 aus.


Das Leasing der Kopiergeräte und Drucker werden wir hingegen fortführen, da sich dieses Modell bewährt hat. 


Spesenentschädigungen

Nebst Reisekosten und Spesen für Weiterbildungsveranstaltungen umfasst dieser Kostenbereich insbesondere Exkursionen, Schulreisen, Sommer- und Winterlager sowie Aktivitäten im Rahmen von Projektwochen und weiteren Schulveranstaltungen. Insgesamt sind dafür 426 TCHF budgetiert, was leicht unter dem Vorjahreswert von 416 TCHF liegt.


Für die Sommerlager sind 125 TCHF und für die Winterlager 140 TCHF vorgesehen. Die hierfür zur Verfügung stehenden Kostenrahmen bleiben damit unverändert.


Diese Gemeinschaftserlebnisse stärken soziale Kompetenzen und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ganzheitlichen Bildung ausserhalb des regulären Unterrichts. 


Abschreibungen

Der Abschreibungsaufwand beläuft sich auf rund CHF 1.5 Mio. (Vorjahr: CHF 1.4 Mio.). Darin berücksichtigt sind unter anderem die abgeschlossenen beziehungsweise neu aktivierten Investitionen in die Schulinfrastruktur sowie die Informatik. 

Finanzaufwand

Für das Jahr 2027 sind rund 80 TCHF an den Finanzaufwand veranschlagt (Vorjahr: 104 TCHF).


Im kommenden Jahr wird ein Darlehen über CHF 4.0 Mio. zur Rückzahlung fällig. Voraussichtlich können wir rund die Hälfte aus eigenen Mitteln tilgen. Der verbleibende Betrag wird refinanziert. Das bestehende Darlehen konnten wir vor zehn Jahren zu einem sehr günstigen Zinssatz von 0.45% abschliessen.


Die Fremdkapitalzinsen dürften in der Schweiz vorerst auf tiefem Niveau verharren. Ein deutlicher Zinsanstieg zeichnet sich derzeit nicht ab. Bei Neuaufnahmen sind jedoch je nach Laufzeit, Marktliquidität und Bankenmargen moderate Aufschläge möglich. Für die Finanzplanung rechnen wir deshalb weiterhin vorsichtig mit leicht höheren Zinssätzen als bei den bestehenden Finanzierungen. 


Transferaufwand, Finanz- und Lastenausgleich

Der Transferaufwand reduziert sich von CHF 3.57 Mio. auf CHF 3.15 Mio. Hauptgrund ist der tiefere Beitrag an den kantonalen Finanzausgleich. 2027 CHF 2.15 Mio. budgetiert gegenüber CHF 2.60 Mio. im Vorjahr. Auch die Hochrechnung 2026 liegt mit rund CHF 2.1 Mio. deutlich unter dem Budgetwert. 


Die Berechnung des Finanzausgleichs bleibt volatil und wird unter anderem von Steuerkraft, Schülerzahlen, Teuerung, Normkosten und Baukostenindex beeinflusst. Wegen dieser Schwankungen prüft die Finanzkommission die Bildung einer entsprechenden Reserve. 


Die Entschädigungen an öffentliche Gemeinwesen erhöhen sich auf rund 375 TCHF. Darin enthalten sind insbesondere die Steuerbezugskosten der Gemeinden von rund 240 TCHF. 


Beim Bad Egelsee bleibt der Betriebsbeitrag der Sekundarschule mit 312 TCHF fast unverändert gegenüber dem Vorjahr mit 304 TCHF. Zusätzlich fallen 165 TCHF Abschreibungen auf dem Investitionsbeitrag an. Diese werden durch die Auflösung der Vorfinanzierung von 161 TCHF nahezu vollständig kompensiert und belasten die Erfolgsrechnung damit nur geringfügig. 


Durchlaufende Beiträge

Interne Verrechnungen sind nicht ergebniswirksam. Sie werden durch die entsprechende Position auf der Ertragsseite ausgeglichen.

Betrieblicher Ertrag


Steuern

Der Fiskalertrag wird für 2027 mit CHF 17.28 Mio. veranschlagt gegenüber CHF 17.40 Mio. im Budget 2026. Trotz der vorgesehenen Reduktion des Steuerfusses von 22% auf 21% bleiben die budgetierten Steuererträge mit 17'275 TCHF nahezu auf dem Niveau des Vorjahresbudgets mit 17'407 TCHF. Der Rückgang beträgt lediglich rund 132 TCHF beziehungsweise 0.8%.

Bei den natürlichen Personen steigen die Steuererträge von CHF 15.27 Mio. auf CHF 15.41 Mio. Tiefere Erträge aus dem laufenden Rechnungsjahr werden durch höhere Einnahmen aus früheren Jahren sowie höhere Quellensteuern mehr als kompensiert. Bei den Einkommenssteuern aus früheren Jahren wird weiterhin mit Nachholeffekten aus der Aufarbeitung älterer Veranlagungen gerechnet.


Bei den juristischen Personen wird dagegen vorsichtiger budgetiert. Die Gewinnsteuern reduzieren sich von CHF 2.13 Mio. auf CHF 1.86 Mio. Der Rückgang betrifft insbesondere die laufenden Gewinnsteuern in Kreuzlingen. 


Entgelte, Rückerstattungen

Die Erträge aus Benützungsgebühren und Dienstleistungen erhöhen sich leicht von 125 TCHF auf 134 TCHF. Darin enthalten sind insbesondere Hallen- und Raumreservationen sowie Parkplatzgebühren. 


Liegenschaftserträge

Der Finanzertrag bleibt mit rund 392 TCHF unverändert. Enthalten sind insbesondere Miet- und Nutzungsentschädigungen für die Turnhallen und die Schulräumlichkeiten (kantonale Mittel- und Berufsschulen, Privatschulen und Primarschule Kreuzlingen) sowie die Mieterträge aus den Hauswartwohnungen. 

Transfererträge

Der Transferertrag erhöht sich von rund CHF 1.32 Mio. auf CHF 1.35 Mio.


Die Grundstückgewinnsteuern werden mit rund CHF 1.02 Mio. praktisch unverändert zum Vorjahresbudget veranschlagt. Die Direktzahlungen des Kantons, insbesondere für die integrative Beschulung, belaufen sich auf rund 173 TCHF.


Der verbleibende Transferertrag umfasst Schulgelder anderer Gemeinden für die Beschulung auswärtiger Schülerinnen und Schüler sowie die Kostenbeteiligung der Stadt Kreuzlingen am Unterhalt der Sportanlage Burgerfeld und der Turnhalle Dreispitz. 


Ausserordentlicher Ertrag

Aus der Auflösung bestehender Vorfinanzierungen werden rund 386 TCHF als ausserordentlicher Ertrag verbucht. Diese Position ist nicht liquiditätswirksam. 


Durchlaufende Beiträge

Interne Verrechnungen sind nicht ergebniswirksam. Sie werden durch die entsprechende Position auf der Aufwandseite ausgeglichen.

Investitionsrechnung


Das Nettoinvestitionsvolumen beträgt im Jahr 2027 828 TCHF.


Nach Abschluss der umfassenden Sanierungen aller drei Sekundarschulzentren sinkt das Investitionsvolumen deutlich gegenüber den Spitzenwerten der vergangenen Jahre.


Für 2027 sind folgende Investitionen vorgesehen:


Investition Budget 2027
Anpassung Werkräume Schulzentrum Remisberg     250 TCHF
Erneuerung Lehrerzimmer Schulzentrum Egelsee          250 TCHF
Anteil Kühlanlage Dreispitzsaal 120 TCHF
Schülergeräte / Hardware Informatikzimmer 158 TCHF
Erneuerung Netzwerkinfrastruktur 50 TCHF
Nettoinvestitionen 828 TCHF



Die Werkräume im Schulzentrum Remisberg passen wir den aktuellen Sicherheitsanforderungen an. Unter anderem schaffen wir Sichtverbindungen zu den verschiedenen Arbeitsbereichen und organisieren die Raumnutzung neu.

Im Schulzentrum Egelsee erneuern wir das seit Jahren bestehende provisorische Lehrerzimmer. Das Gebäude weist inzwischen Sanierungsbedarf auf und entspricht hinsichtlich Dämmung und Aufenthaltsqualität nicht mehr den heutigen Anforderungen. Im Zuge der Arbeiten ist zudem die Reinigung der durch die Bauarbeiten am Bad Egelsee stark verschmutzten Fassade vorgesehen.